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[K]-Letter Nr. 07 (Februar 2006)

Submitted by on Februar 1, 2006 – 9:10 amNo Comment

Inhalte

1. Einleitung
2. Ergebnisse des Online-Experiments: Lesen im Klartraum
3. Online-Umfrage: Die Anwendung von Klarträumen
4. Versuchsteilnehmer/-innen für Schlaflaborstudien gesucht!
5. Impressum


1. Einleitung

Liebe Leserinnen und Leser!

Herzlich Willkommen zum siebten [K]-Letter der Internetseite klartraum.de. Das Online-Experiment „Lesen im Klartraum“ wurde im September 2005 abgeschlossen und wir wollen Ihnen endlich die Ergebnisse vorstellen. Insgesamt haben 17 Klarträumerinnen und Klarträumer an der Studie teilgenommen und ihre Ergebnisse per Internetformular an uns zurückgesendet. An dieser Stelle schon einmal ein recht herzliches Dankeschön!

Natürlich gibt es auch in dieser Ausgabe ein neues Online-Experiment, in dem es um die Anwendung von Klarträumen geht. In einem Klartraum ist es dem Träumenden möglich, sein Handeln selbst zu bestimmen. Doch was machen Klaträumerinnen und Klarträumer in ihren Träumen? Und kann man seine Klarträume nutzen, um gezielt bestimmte Ziele zu erreichen? Um diese Fragen zu beantworten haben wir einen Online-Fragebogen vorbereitet. Mehr Informationen zu dem Online-Fragebogen finden Sie in diesem Newsletter. Auch dieses Mal wird unter allen Teilnehmenden ein Exemplar von Stephen LaBerges Buch „Exploring the World of Lucid Dreaming“ verlost.

Der [K]-Letter wird an 1.242 Interessierte versendet und informiert vorrangig über die Online-Experimente, darüber hinaus bietet die Internetseite http://localhost generelle Informationen zum Thema Klartraum, wissenschaftliche Studienergebnisse und ein Diskussionsforum.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dieser Ausgabe des [K]-Letters!

Ihr Daniel Erlacher

2. Ergebnisse des Online-Experiments: Lesen im Klartraum

Viele Klarträumer berichten, dass das Lesen im Klartraum sich anders darstellt als im Wachen. Fox (1962) schreibt beispielsweise, dass das Lesen im Klartraum für ihn sehr schwierig ist. Der Text sieht für ihn im Klartraum zunächst sehr deutlich aus, wenn er jedoch versucht den Text zu lesen, dann verschwimmen die Buchstaben, laufen zusammen oder lösen sich auf.

Andere Klarträumer machen die Beobachtung, dass der Text, der im Traum gelesen wird, nicht dem Gelesenen entspricht: „Ich laufe durch das Haus, schaue mir das alles an, nehme die Bücher aus dem Regal und lese. Dabei wundere ich mich, dass ich im Klartraum lesen kann. Doch dann merke ich, dass ich aus meinen Erinnerungen lese und nicht wirklich vom Blatt.“

Ein weiteres Phänomen ist, dass sich der gelesene Text beim erneuten Lesen verändert: „Ich schnappe mir auf dem Tisch eine Art Schachtel, auf der Zahlen stehen. Ich versuche, die Zahlen zu lesen, zu behalten, dann dreh ich die Schachtel um und wieder zurück. Beim ersten Mal bleiben die Zahlen dieselben. Ich vermute, dass ich träume, zweifle allerdings – alles ist so real! Ich dreh die Schachtel noch mal rum, dann wieder zurück. Jetzt stehen da andere Zahlen.“

Aus seiner eigenen Erfahrung schließt LaBerge (1990), dass das Lesen im Traum einer der besten Realitätstests (Test, um zu überprüfen, ob man träumt oder wacht) ist, da sich das Lesen bei ihm ebenfalls als sehr instabil erweist. Jedoch gibt es auch Ausnahmen wie folgendes Beispiel verdeutlicht: „Also ich kann im Traum lesen. Ich träume manchmal von Wohnungen oder Bibliotheken mit vielen Regalen voller Bücher. Wenn ich eins davon in die Hand nehme, ist sein Titel immer deutlich zu sehen, und hat sich auch noch nie beim nächsten Hingucken verändert.“

Um mehr über das Lesen im Klartraum zu erfahren, haben wir in der letzten Ausgabe von „Online-Experiment: Klartraum“ allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine einfache Aufgabe gestellt: Lesen Sie einen Text im Traum.

Methoden

Das Online-Experiment „Lesen im Klartraum“ war vom 16. April bis zum 15. September 2005 unter der Internetadresse http://localhost abrufbar. Für das Online-Experiment wurde mit einem [K]-Letter geworben. Auf der Internetseite konnten Interessierte die Unterlagen für das Experiment herunterladen. Die Unterlagen umfassten eine Einführung in das Thema, Anweisungen und ein Protokollbogen. Für die Teilnahme an dem Online-Experiment sollten die Teilnehmenden folgende Punkte beachten:

„Wenn Sie einen Klartraum erleben, dann suchen Sie nach einem kurzen Text zum lesen. Der Text sollte zwei bis vier Wörter lang sein. Er sollte nicht länger sein, so dass Sie beim zweiten Lesen noch wissen, wie der Text ursprünglich lautete. Führen Sie dann die folgenden Schritte durch:

  1. Lesen Sie laut den Text.
  2. Schauen Sie weg von dem Text auf Ihre Hände und wiederholen Sie zweimal laut den Text.
  3. Schauen Sie erneut auf den Text und lesen Sie ihn laut.
  4. Wenn sich der Text verändert hat, dann merken Sie sich den neuen Wortlaut. Wecken Sie sich aus dem Klartraum und füllen bitte den Protokollbogen vollständig aus.
  5. Ist der Text beim zweiten Lesen gleich geblieben, dann wiederholen Sie bitte die Schritte 1-4.
  6. Wecken Sie sich spätestens nach dem dritten Lesen aus dem Klartraum auf, unabhängig davon, ob der Text sich verändert hat und füllen Sie bitte den Protokollbogen vollständig aus.“

An dem Online-Experiment haben insgesamt 17 Interessierte (8 weiblich und 9 männlich) im Alter von 15 bis 55 Jahren (mittleres Alter: 31 Jahre) teilgenommen. Im Schnitt gaben die Teilnehmer an, dass Sie sich an 4,7 Träume pro Woche (± 2,2) erinnern. Die Klartraumhäufigkeit wurde mit 5,5 Klarträume pro Monat (± 6,1) angegeben. 16 der 17 Teilnehmende waren als häufige Klarträumer (Häufigkeit mehr als einen Klartraum pro Monat) nach der Terminologie von Snyder und Gackenbach (1988) einzustufen. Fünf Teilnehmer führten das Experiment zweimal durch und zwei Teilnehmer führten das Experiment fünfmal durch. Für die folgende Auswertung werden zunächst die Resultate der zuerst eingegangen Protokollbögen (n=17) dargestellt.

Ergebnisse

(1) Bei wie vielen Klarträumern verändert sich das Gelesen?

Bereits beim ersten Lesen ergibt sich für zwei Teilnehmende das Problem, dass sie im Traum nicht lesen können bzw. das zu Lesende unleserlich ist. Bei den 15 Klarträumenden, die etwas Lesen konnten, veränderte sich bei 14 Personen beim erneuten Lesen das Gelesene. 10 Teilnehmer versuchten im selben Traum den neuen Text ein drittes Mal zu lesen, bei allen änderte sich der Text. Bei einem Teilnehmer blieb das Gelesene beim zweiten und dritten Lesen gleich. Der genauen Wortlaut von allen 17 Teilnehmenden sind in der Tabelle 1 dargestellt.

Tabelle 1. Die Begriffe, die das erste, zweite und dritte Mal gelesen wurden. Die Texte in eckigen Klammern sind Anmerkungen, nicht die tatsächlichen Wortlaute.

Nr. erstes Lesen zweites Lesen drittes Lesen
1 [Ortsschild nicht lesbar] [Ortsschild nicht lesbar] [Ortsschild nicht lesbar]
2 Leiter [2. Wort vergessen] Q Alter Turm Jesus grüßt
3 Jesús Rodriguez Bathroom #0-
4 [altertümlichen Schrift] [altertümlichen Schrift] [Eine Art Pflanzen]
5 698 6 [Spiegel verkehrt] a
6 Foto Führerschein
7 Santa Barbara neue Folge Santa Barbara neue Folge Santa Barbara neue Folge
8 [Zahlenfolge] [veränderte Zahlenfolge] [veränderte Zahlenfolge]
9 Mein erster Freund Siegfried [unsinniger Buchstabenmix]
10 Bluenuben Haktikabluen Jaquenze
11 Das kleine Amerika Dys KCynl [???]
12 WE FOR THE MORNING US WZ FZR TZE MORNIZG ZS //X X|/ X/ /|X/X|/ /S
13 Die weiße Königin schrie Da schrie die weiße Königin Die weiße Königin schrie laut …
14 Hellwach im Traum Hellwa im Bog [alles war verschwommen]
15 Banahna Banahni I love you
16 [unleserlichen Handschrift] [unleserlichen Handschrift] [Text ist verschwunden]
16 Wach ich oder träum ich Wach ich ich ich ich ich

Insgesamt sieben Teilnehmende versuchten das Lese-Experiment in einer weiteren Nacht. Bei fünf Personen veränderte sich das Geschriebene beim erneuten Lesen und für zwei Klarträumende blieb das Geschriebene gleich. Sechs Klarträumende versuchten im selben Traum den (neuen) Text ein drittes Mal zu lesen, wobei drei Personen einen veränderten Text vorfanden und drei Personen keine Veränderungen des Texts feststellten.

Zwei Klarträumerinnen führten das Lese-Experiment in drei weiteren Nächten durch. Bei den insgesamt neun Leseversuchen der beiden Teilnehmerinnen änderte sich der Text in zwei Fällen und in sieben Fällen blieb der Text gleich.

(2) Bei wie vielen Leseversuchen verändert sich das Gelesen insgesamt?

Die Analyse der insgesamt 52 Leseversuche über alle Klarträume hinweg zeigt, dass in 14 Fällen das Gelesene beim erneuten Lesen gleich geblieben ist, in 34 Fällen das Gelesene sich beim erneuten Lesen verändert hat und schließlich in 4 Fällen das Lesen nicht möglich war bzw. das zu Lesende nicht lesbar.

(3) Klartraumbeispiele aus dem Lese-Experiment

Im Folgenden sollen einige Traumbeispiele dargestellt werden. Die Beispiele könne den drei zuvor genannten Bereiche zugeordnet werden.

1. Traumbeispiel mit Schwierigkeiten beim Lesen

„Ich will ein Buch aus einem Regal ziehen, greife aber ein schwarzes Kästchen, das wie ein Präparatekästchen des Histologiekurses aussieht. Da ich noch nie im Traum gelesen habe, ist mir das nun egal, obwohl ich nicht erwarte, das zu finden, was ich suche. Ich mache es auf und sehe mich bestätigt: Rechts sind die Objektträger und links 1 oder 2 Zeilen Text in einer unleserlichen Handschrift, mit schwarzer Tinte geschrieben. Ich versuche erfolglos, es zu entziffern, nur die Endung hat ein ‘i’ und ein ‘g’, vielleicht ein ‘t’. Ich beschließe, die Gelegenheit dafür zu nutzen, obwohl ich weiß, dass die Bedingungen nicht dem entsprechen, wie es in der Beschreibung steht. Ich kann oder will aber das Experiment nicht von vorne beginnen. Ich präge mir kurz die Schrift ein, schließe das Kästchen und mache es gleich wieder auf (ohne woanders hinzuschauen). Etwas überrascht sehe ich nun 3-4 Zeilen Text, der sich größtenteils vom ersten unterscheidet. Nur die fast entzifferte Endung findet sich wieder, ungefähr an derselben Stelle des ‘Gesichtsfeldes’. Ich denke (sinngemäß) ‘Aha, dann ist es bei mir also auch so, dass sich der Text ändert, obwohl ich ihn gar nicht lesen kann’. Nun bin ich gespannt, was beim dritten Mal passiert und mache das Kästchen wieder zu und sofort auf. Wieder bin ich überrascht: Der Text ist verschwunden, nur ein paar kleine Buchstaben links und rechts oben, vermutlich eine Art Signatur, sind da. Aber da wo vorhin die ausführliche Beschreibung stand, ist nichts mehr. Die Handschrift war in allen Fällen dieselbe, auch die Signaturbuchstaben.“

2. Traumbeispiel in dem sich das Gelesene beim erneuten Lesen verändert

„Ungefähr einen Meter weiter links, dort, wo eben noch eine breite Lücke zwischen den Stützpfeilern war, ist nun eine glatte, graubraune Oberfläche, auf der man wie Rollspuren einer Schleifmaschine sehen kann und ich kann dort wie aus Blei gegossene, darauf angebrachte Buchstaben sehen. Ich lese ganz langsam und genau. Es steht dort TILI ILI OTILI. Die Buchstaben haben an ihren Enden kleine Kügelchen, ebenfalls wie aus Blei. Dann schaue ich nach rechts. Danach wieder hin. Die Buchstaben sind noch da, jedoch springen sie, während ich sie zu lesen versuche langsam durcheinander. Einmal lese ich TLIL LIL OLITIL. Es ist anstrengend, da ich nicht recht weiß, was ich denn nun als zweiten Satz merken soll. Ich bin etwas ratlos. Noch einmal schaue ich kurz nach rechts weg, dann zurück. Beim dritten Mal stehen nur das erste T und das O konstant, alle anderen Buchstaben wechseln fliegend wie bei einem einarmigen Banditen. Soweit ich erkennen kann sind es aber nur die Buchstaben L und I, welche sich abwechseln. Vielleicht fallen mir in der schnellen Abfolge aber nur diese Buchstaben auf. Möglicherweise waren auch die Buchstaben B und P kurz zu sehen. Unmittelbar danach wache ich.“

3. Traumbeispiel in dem sich das Gelesene beim erneuten Lesen nicht verändert

„Ich war in einer Höhle in einem Berg, dort schliefen Leute in einem Kreis. Mitten in dem Kreis stand im Sand auf dem Fußboden ein Wort in hebräischen Buchstaben, Malkuth. Als ich es gelesen hatte, wunderte ich mich, es war in Spiegelschrift, las sich aber trotzdem gut. Dann fiel mir das Experiment ein. Aber es war ja nur ein einziges Wort. Im Laufe des weiteren Traumes zog ich mit einer Handbewegung ein zweites Wort aus der Luft über den Schlafenden, Chesed, das war nicht in Spiegelschrift. Zwischen dem ersten und dem zweiten Lesen der beiden Wörter wollte sich die Traumhandlung verändern, ich musste die Handlung festhalten. Zwischen dem zweiten und dem dritten Lesen beider Wörter musste ich mich dann ziemlich gegen die Gestalt, die mich in die Höhle geführt hatte, wehren. Sie und ihre Artgenossen wollten mich wegschleppen von dem Ort, wo die beiden Wörter waren. Ich schaffte es gerade noch ein weiteres mal zu lesen. Aber mit dem Fingeranschauen dazwischen bin ich durcheinandergekommen, das habe ich in dem Gerangel gleich zweimal gemacht. Das Schriftbild blieb stabil über den ganzen Zeitraum der Szene, ab da, wo das zweite Wort hinzukam.“

4. Traumbeispiel mit Schwierigkeiten beim Lesen, wobei das Gelesene gleich bleibt

„Die Sonne schien und es kam ein Ortseingangsschild. Dieses Schild versuchte ich zu lesen – ich erkannte jeden schwarzen Buchstaben deutlich und klar auf dem gelben Schild. So viel ich mich auch bemühte, ich konnte die Buchstaben nicht zu einem Wort zusammenfügen. Nachhdem ich wegschaute und neu las standen die Buchstaben noch genauso da wie beim ersten mal, wieder gelang es mir nicht, den Ort zu erkennen. Auch der dritte Versuch schlug auf die gleiche Art und Weise fehl.

Diskussion

Die Ergebnisse des Lese-Experiments spiegeln die in der Einleitung dargestellten vielfältigen Beobachtung wieder. Mehrheitlich zeigt sich, dass sich die Texte, die im Klartraum gelesen werden, beim erneuten Betrachten verändern, allerdings gibt es auch 14 Leseversuche, in denen das Gelesene gleich bleibt. Diese Resultate machen bereits klar, dass die Einschätzung von LaBerge (1990), dass das Lesen im Traum ein zuverlässiger Realitätstest ist, nicht richtig ist. Zumindest scheint es einige Klarträumer zu geben, die auch nach mehrmaligem lesen einen unveränderten Text vorfinden.

Interessant ist ebenfalls die Beobachtung von einigen Teilnehmern, dass es ihnen bisweilen überhaupt nicht möglich ist, im Klartraum Geschriebenes zu entziffern. Wie das letzte Traumbeispiel zeigt, ist es für diese Person durchaus möglich einzelne Letter zu erkennen, jedoch erschließt sich ihr nicht der semantische Gehalt des gesamten Texts. Eine mögliche Erklärung für diese Beobachtung könnte im Aktivitätsniveau von bestimmten Hirnarealen liegen, d.h. das die Areale, die für die Verarbeitung von Sprachverstehen zuständig sind, zum Teil inaktiv sind. Da dieses Phänomen nur in wenigen Fällen beobachtet wurde, ist in weiteren Studien zu untersuchen, welche Faktoren (z.B. Hirnaktivität, Klartraumerfahrung, etc.) die Unterschiede erklären können.

Generell stellt sich die Frage, ob sich dieses Phänomen nur auf Texte bezieht oder generell im Traum anzutreffen ist. Weitere Untersuchungen sollten deshalb klären, ob sich auch Gegenstände, Landschaften oder Traumgestalten veränderen, wenn man sie für einen Moment nicht im Blick hat. Dies könnte durchaus ein Thema für ein zukünftiges Online-Experiment: Klartraum darstellen.

Abbildung 1. Lesen im Klartraum. (Erlacher)

Lesen

Dank

Unser Dank gilt den 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bei dem Lese-Experiment mitgemacht haben:

  • Anjin, Benita, bleed, butterfly, Dendroaspis, Djif-Master, Don Rinatos, Kojak2005, Laura, Merlin, Queen Mob, RK, Sabine, Samy2005, Shadow, Solanazehe, Tasia

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde ein Exemplar von Stephen LaBerges Buch „Exploring the World of Lucid Dreaming“ verlost. Der Gewinner ist Dendroaspis. Herzlichen Glückwunsch!

Literatur

  • Fox, O. (1962). Astral Projection. New York: University Books Inc.
  • LaBerge, S. & Rheingold, H. (1990). Exploring the world of lucid dreaming.. New York: Ballantine.

3. Online-Umfrage: Die Anwendung von Klarträumen

In einem Klartraum weiß der Träumende während des Traums, dass er träumt. Mit dieser Erkenntnis ist es dem Träumenden möglich, im Traum sein Handeln selbst zu bestimmen. Doch was machen Klaträumerinnen und Klarträumer in ihren Träumen? In unserem ersten Online-Fragebogen hatten wir nachgefragt, welche Aktivitäten die befragten Klarträumenden sich für ihre Träume vornehmen (siehe [K]-Letter Nr. 1). Die angegebenen Aktivitäten ließen sich in fünf Kategorien einteilen: unmögliche Handlungen, Interaktion mit Traumgestalten, alltägliche Tätigkeiten, körperbezogene Handlungen und Verschiedenes

Mit dem neuen Online-Fragebogen würden wir von Euch gerne erfahren, ob Ihr Eure Klarträume bereits gezielt für eine bestimmte Anwendung eingesetzt habt. Alle Arten von Anwendungen sollen völlig wertfrei gesehen werden. Innerhalb des Fragebogens geben wir jedoch zunächst einige Kategorien vor, wie Bewältigung von Alb- bzw. Angstträumen, Trainieren von sportlichen Techniken, etc. Und zusätzlich geben wir die Möglichkeit, eigene Anwendungen zu benennen.

  • Das Online-Experiment ist abgelaufen!

4. Versuchsteilnehmer/-innen für Schlaflaborstudien gesucht

Für verschiedene Studien an der Universität Heidelberg suchen wir Klarträumerinnen und Klarträumer, die Interesse haben, an Untersuchungen im Schlaflabor teilzunehmen. Die Studien werden in einem Schlaflabor in Mannheim durchgeführt, deshalb sollten interessierte Personen möglichst im Rhein-Neckar Gebiet wohnen. Außerdem sollten Sie eine gute Traumerinnerung haben und fähig sein, möglichst gezielt Klarträume zu erleben. Falls Sie Interesse haben, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an: info@klartraum.de.

5. Impressum

Sie erhalten diesen [K]-Letter, weil Sie den [K]-Letter auf klartraum.de abonniert oder an einem „Online-Experiment: Klartraum“ teilgenommen haben. Falls Sie den [K]-Letter abbestellen möchten, dann folgen Sie den Anweisungen am Ende des [K]-Letters.

Herausgeber: Daniel Erlacher
Postanschrift: Im Neuenheimer Feld 700, 69120 Heidelberg
E-Mail: info@klartraum.de
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