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[K]-Letter Nr. 10 (März 2008)

Submitted by on März 1, 2008 – 9:17 amNo Comment

Inhalte

1. Einleitung
2. Ergebnisse des Online-Fragebogens: Anwendung von Klarträumen – Zweite Erhebung
3. Neues Online-Experiment: Sind Traumcharaktere gute Kopfrechner?
4. Versuchsteilnehmer/-innen für Schlaflaborstudien gesucht!
5. Impressum


1. Einleitung

Liebe Leserinnen und Leser!

Herzlich Willkommen zum zehnten [K]-Letter der Internetseite klartraum.de. Nach nur einem Newsletter im vergangenen Jahr wird es in diesem Jahr wieder regelmäßiger den [K]-Letter geben. Der Grund hierfür ist einfach, es gibt tatkräftige Unterstützung von Steffen Schmidt, einem klartrauminteressierten Studenten aus Karlsruhe. Das ist auch gut so, liegen inzwischen doch für drei Fragebögen die Daten zum Auswerten vor: Anwendung von Klarträumen, Fieberträume sowie Klarträumen, Einstellungen und Achtsamkeit. In diesem Newsletter wollen wir zunächst die Ergebnisse des Fragebogens über die Anwendung von Klarträumen vorstellen. Der Online-Fragebogen wurde im August 2007 abgeschlossen und insgesamt gibt es 301 auswertbare Fragebögen. An dieser Stelle schon einmal ein recht herzliches Dankeschön an alle die mitgemacht haben!

Natürlich gibt es aber auch ein neues Online-Experiment, in dem es um Kopfrechnen gehen soll. Die Aufgabe in diesem Experiment besteht darin, die Rechenleistungen von Traumpersonen zu erfassen. Dazu sollen Sie einem Traumcharakter im Klartraum bitten verschiedene Rechenaufgaben zu lösen, während Sie sich die Ergebnisse merken und nach dem Aufwachen notieren. Mehr Informationen zu dem Online-Experiment finden Sie in diesem Newsletter.

Der [K]-Letter wird an 1781 Interessierte versendet und informiert vorrangig über die Online-Experimente, darüber hinaus bietet die Internetseite http://localhost generelle Informationen zum Thema Klartraum, wissenschaftliche Studienergebnisse und ein Diskussionsforum.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dieser Ausgabe des [K]-Letters!

Ihr Daniel Erlacher

2. Ergebnisse des Online-Fragebogens: Anwendung von Klarträumen – Zweite Erhebung

In einem Klartraum weiß der Träumende während des Traums, dass er träumt. Mit dieser Erkenntnis ist es dem Träumenden möglich, im Traum sein Handeln selbst zu bestimmen. Doch was machen Klarträumerinnen und Klarträumer in ihren Träumen? Bereits in unserem ersten Online-Fragebogen hatten wir nachgefragt, welche Aktivitäten die befragten Klarträumenden sich für ihre Träume vornehmen (siehe [K]-Letter Nr. 1). Die angegebenen Aktivitäten ließen sich im Nachhinein fünf Kategorien zuordnen: unmögliche Handlungen, Interaktion mit Traumgestalten, alltägliche Tätigkeiten, körperbezogene Handlungen und Verschiedenes

Mit dem Online-Fragebogen „Anwendung von Klarträumen“ wollten wir nun erfahren, ob Klarträumerinnen und Klarträumer ganz gezielt ihre Klarträume für eine bestimmte Anwendung einsetzen. Um die Anwendungen bereits etwas zu strukturieren, hatten wir einige Kategorien vorgegeben, wie Bewältigung von Alb- bzw. Angstträumen, Trainieren von sportlichen Techniken, etc. Zusätzlich gab es jedoch die Möglichkeit, eigene Anwendungen zu benennen.

Methoden

Der Online-Fragebogen „Anwendung von Klarträumen“ war zweimal online. Die erste Erhebung lief vom 27. Februar bis zum 15. August 2006 und die zweite Erhebung vom 30. August 2006 bis zum 05. August 2007. Für den Online-Fragebogen wurde mit zwei [K]-Lettern und in verschiedenen Foren geworben. Neben einer deutschen Fassung lag auch eine englische und niederländische Version des Online-Fragebogens vor. Auf klartraum.de konnten Interessierte den Fragebogen online ausfüllen. Inhaltlich umfasste der Fragebogen folgende Fragenkomplexe:

  • Allgemeine Fragen
  • Fragen zum Träumen
  • Fragen zur Anwendung von Klarträumen

Die Ergebnisse für die ersten Erhebung wurden schon einmal knapp im [K]-Letter Nr. 8 dargestellt (siehe [K]-Letter Nr. 8). Damals wurden insgesamt 115 Fragebögen ausgewertet. Für die zweite Erhebung sind noch einmal 232 Fragebögen dazugekommen. Hier werden nun die Gesamtergebnisse für beide Erhebungen dargestellt.

Insgesamt füllten den Online-Fragebogen 347 Personen (1. und 2. Erhebung) aus. Spam-Einträge und offensichtlich falsch ausgefüllte Fragebögen wurden zuvor ausgefiltert. 19 Teilnehmer/innen gaben an noch nie einen Klartraum erlebt zu haben und 27 Klarträumer/innen gaben keinerlei Anwendungen an. Diese 46 Teilnehmer wurden deshalb aus den folgenden Analysen ausgeschlossen.

Von den insgesamt 301 Fragebögen, die in die Auswertung eingeschlossen wurden, waren 168 Klarträumer und 133 Klarträumerinnen im Durchschnittsalter von 26 Jahren (Spannweite von 11 bis 63 Jahren). Es lagen 205 Fragebögen in deutscher Sprache, 55 in englischer Sprache und 41 Fragebögen in niederländischer Sprache vor. Im Schnitt gaben die Teilnehmer an, dass Sie sich an 4,4 Träume pro Woche (± 2,3) erinnern. Die Klartraumhäufigkeit wurde mit 5,4 Klarträume pro Monat (± 6,8) angegeben. 234 der 301 Teilnehmenden waren als häufige Klarträumer (Häufigkeit mehr als einen Klartraum pro Monat; nach der Terminologie von Snyder und Gackenbach, 1988) einzustufen.

Ergebnisse

Bevor die Angaben zu den Anwendungen im Klartraum dargestellt werden, soll zunächst in einer Tabelle die Verteilung der Klartraumhäufigkeit angegeben werden. Aus der Tabelle wird ersichtlich, dass teilweise sehr geübte Klarträumer/innen den Fragebogen ausgefüllt haben.

Tabelle 1. Verteilung der luziden Traumerinnerungshäufigkeit (n=115).

Kategorie absolute Häufigkeit relative Häufigkeit (%)
weniger als einmal im Jahr 19 6,3
etwa einmal im Jahr 13 4,3
etwa 2-4-mal im Jahr 35 11,6
etwa einmal im Monat 48 15,9
2-3 mal im Monat 61 20,3
etwa einmal die Woche 59 19,6
mehrmals die Woche 66 21,9

In dem Fragebogen wurden fünf Anwendungen für Klarträume vorgegeben. Die Fragen nach den fünf Anwendungsmöglichkeiten werden im Folgenden dargestellt:

  • Haben Sie Ihre Klarträume schon einmal gezielt dafür eingesetzt, um Alb- oder Angstträume zu überwinden bzw. Alb- oder Angstträume positiv zu verändern (z.B. Konfrontation mit angsteinflößenden Traumelementen etc.)
  • Haben Sie Ihre Klarträume schon einmal gezielt dafür eingesetzt, um sportliche Aktivitäten bzw. motorische Handlungen zu trainieren, damit Sie im Wachzustand besser werden (z.B. üben einer Sportart oder eines Musikinstruments etc.)
  • Haben Sie Ihre Klarträume schon einmal gezielt dafür eingesetzt, um kreative Ideen bzw. neue Einfälle zu erhalten (z.B. Malen, Schreiben, Musik komponieren, etc.)
  • Haben Sie Ihre Klarträume schon einmal gezielt dafür eingesetzt, um die Lösung eines Problems zu erhalten (z.B. Problem bei der Arbeit, Studium, Freizeit, etc.)
  • Haben Sie Ihre Klarträume schon einmal gezielt dafür eingesetzt, um Spaß zu haben (z.B. fliegen, tanzen, lachen, etc.)

Für die jeweilige Frage sollte angegeben werden, ob man diese Anwendung bereits im Klartraum ausgeführt hat und gleichzeitig sollte man abschätzen, wie häufig man diese Anwendung in seinen Klarträumen durchgeführt hat. In der folgenden Abbildung sind zunächst die absoluten Häufigkeiten für die fünf Kategorien dargestellt.

Abbildung 1. Anzahl der Nennungen für die fünf vorgegebenen Anwendungen von Klarträumen (Mehrfachnennungen möglich).

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Es zeigt sich, dass Klarträume häufig genutzt werden, um Spaß zu haben, und für die Überwindung von Alb- bzw. Angstträumen. Probleme lösen und kreative Ideen zu generieren, werden etwa gleich häufig genannt und die Anwendung für das körperliche Üben wird am seltensten angegeben. In der nachfolgenden Tabelle sind nun die Häufigkeitsangaben für die jeweilige Kategorie dargestellt. Um einen schnellen Überblick zu erhalten wurden die Angaben in vier Subkategorien unterteilt, so dass man leichter ablesen kann, ob eine Anwendung häufig oder selten durchgeführt wird.

Tabelle 2. Anwendungen von Klarträumen aufgeteilt nach der Häufigkeit.

Kategorie einmal 2-10 11-100 mehr als 100
Sport 19 25 20 0
Kreativität 24 38 19 2
Problemlösen 25 50 10 5
Angst 39 110 35 8
Spaß 44 106 80 15

Auch hier zeigt sich, dass die Kategorien „Spaß haben“ und „Alb- bzw. Angstträumen überwinden“ am häufigsten angewendet werden. „Probleme lösen“ und „kreative Ideen“ und „motorisches Lernen“ wird dagegen seltener angewendet. Im Folgenden soll zu jeder Kategorie ein Traumbeispiel dargestellt werden:

Traumbeispiele – Motorisches Lernen

Beispiel 1: „Ich bin Motorsportler (Autorennen für Bergrennen und Slalom). Wenn ich vor einem Rennen einen Traum habe, übernehme ich die Steuerung, fliege zum Startpunkt des Rennens und fahre das ganze Rennen im Traum. Meist kann ich so Stellen finden, an den ich nicht die Idealline fahre und durch variieren der Linie eine schnellere finde. Dabei ist es auch möglich, nur eine bestimmte Stelle immer und immer wieder zu durchfahren. Oft erinnere ich mich im Traum an Details (z.B. Bodenwellen), die ich im Wachzustand nicht präsent habe. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich während der Fahrt praktisch jeden beliebigen Blickwinkel (auch außerhalb des Fahrzeugs) einnehmen kann. Einen entscheidenden Nachteil hat diese Form des Trainings. Im Motorsport sind die Unterschiede meist so klein, dass einen das Gefühl täuschen kann und eine Zeitmessung gibt es bei mir zwar, aber ich kann die Zeit nicht lesen! Aber wie auch, ich weiß sie ja nicht und was ich nicht weiß, dass versucht mein Gehirn irgendwie zu verstecken.“

Beispiel 2: „Ich träume dann von Bewegungen im Ballett, Beinführung, Sprünge, komplizierte Drehungen und Sprungkombinationen, usw. Ich übe immer wieder dieselbe Drehung, ich habe dann fast das Gefühl, als würde ich meinen Körper dabei spüren. Auf eine gewisse Art und Weise ist das auch anstrengend. Nach solchen Träumen fühle ich mich zwar nicht völlig unausgeschlafen, ich bin aber auch nicht richtig entspannt. Und vor allem bin ich, wenn ich dem Aufwachen immer näher und näher rücke, verärgert, dass ich meinen Traum nicht halten kann.“

Traumbeispiele – Kreative Ideen

Beispiel 1: „Nach dem Film ‘The Secret’ hatte ich den Wunsch, diesen Film mit deutschen Untertiteln zu versehen oder ihn zu synchronisieren. In einer Nacht träumte ich, dass ich selber deutsche Seminarleiter fragte, ob sie mitmachen wollen. Als mir klar wurde, dass dies ein Traum ist, und ich real alle Verbindungen habe, einen solchen Film zu produzieren, bat ich mein Unterbewusstsein um einen Filmtitel, der dann „lautlose Evolution“ hieß. Danach bat ich um Verbindung zu einem Regisseur, woraufhin mir mein Unterbewusstsein einen Freund zeigte, der später real mir einen entscheidenden Tipp gab. Eine Rahmenhandlung konnte ich auch bereits im Traum entwerfen. Genauer gesagt sogar zwei: Ein Mädchen auf ihrem Weg sich ihren Traum eines eigenen Pferdes zu erfüllen und die Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling als mikroskopische Bilder. Seit diesem Traum vor ca. zwei Monaten knüpfe ich auch in der Realität die entsprechenden Kontakte. Regisseur und Webmaster sind schon da (siehe www.lautloseevolution.de)“

Beispiel 2: „… das mache ich oft, eigentlich benutzte ich Klarträume immer, um neue Ideen und Inspiration zu finden, das gilt vor allem für das Malen. Ich überlege mir im Traum ganz klar, welches Motiv bei wem gut ankommt und ich versuche es dann auch, im Traum durch eine Art ‘Versuch und Irrtum-Prinzip’ zu erschaffen. Das Motiv, das mir dann am Besten gefällt, dass setzte ich dann auch im Wachzustand um.“

Traumbeispiel – Problemlösen

Beispiel 1: „Ja, das habe ich einmal versucht. Ich bin Bauingenieur und habe ein sehr gutes dreidimensionales Vorstellungsvermögen. Ein komplexes Bauteil (Fundament) habe ich mir im Traum vorgestellt und hatte dadurch die Möglichkeit, das von außen und innen (Bewehrung) anzusehen und so eine unübliche Lösung für die Bewehrung gefunden. Ich musste die Lösung dem Zeichner erklären, der ziemlich lange gebraucht hat, um es zu verstehen und auf der Baustelle musste ich es dem Eisenleger persönlich erklären. Das Verlegen hat nur auf eine Art funktioniert. Aber es hat funktioniert und es was faszinierend, das Ding aus meinem Traum in Echt zu sehen. Leider habe ich bislang diese Art der Problemlösung erst einmal anwenden können.“

Beispiel 2: „Ich hab ein schlechtes Namensgedächtnis. So konnte ich, als ich mit ca. 15 Fremden fünf Tage verbrachte, einen Klartraum (in der zweiten Nacht) nutzen, um mir über Nacht, alle Namen zu merken. Das Erinnerungsvermögen im Klartraum war einmalig. Ich brauchte nicht lange (schätzungsweise fünf Minuten), um mir alle Namen zu merken. Dann hab ich mir eingetrichtert, die Namen auch im Wachleben noch zu wissen. Hat geklappt!“

Traumbeispiel – Alb- oder Angsttraum

Beispiel 1: „Nachdem ich in einem Traum klar geworden bin, habe ich als kleines Kind (ohne den begriff Klartraum zu kennen) mich oft im Albtraum selbst aufgeweckt. In letzter Zeit gehe ich auf den Albtraum ein, da ich weiß, dass es ein Traum ist. Das gibt mir Mut und somit versuche ich mich auf den Konflikt mit dem Thema des Albtraumes einzulassen. In diesene Situationen stelle ich mich dem Albtraum, da ich das für eine recht nützliche Übung auch für das Wachleben halte.“

Beispiel 2: „Als Kunststudentin nutze ich regelmäßig die Ateliers und übermäßiger als andere Studenten. In der Wirklichkeit habe ich oft das Gefühl, dass das meinem Dozenten nicht gefällt und zwischen uns ein unausgesprochener Konflikt herrscht. Letztens träumte ich, dass ich im Atelier ein Bild fand, auf dem er ein satanistisches Attentat auf mich plante. Ich erkannte aber die Traumsituation und führte ein klärendes Gespräch herbei.“

Traumbeispiele – Spaß haben

Beispiel 1: „Ich wollte mir einen schönen Sonnenuntergang zur Entspannung ansehen und setzte mich auf einen Hügel, von dem ich ein großes Tal beobachten konnte. Die Sonne ging in gelb, orange bis blau grünen Tönen unter und ich genoss das Spektakel in vollen Zügen und fühlte mich am nächsten Tag sehr entspannt.“

Beispiel 2: „Als ich im Traum wieder mal klar wurde und ich mir vorher zum Ziel gesetzt hatte endlich mal zu Fliegen, bin ich einfach bei mir Zuhause aus dem Fenster gesprungen und bin dabei durch meine Stadt geflogen. Dieser Traum war wirklich sehr schön und ich bin danach richtig glücklich aufgewacht und hatte ziemlich gute Laune.“

In einer weiteren Frage des Online-Fragebogens konnten die Teilnehmer eigene Anwendungen angegeben, die nicht von den zuvor genannten fünf Kategorien abgedeckt wurden. Insgesamt wurden 181 Angaben gemacht, wobei einige von diesen den fünf zuvor genannten Kategorien zugeordnet werden konnten (z.B. Betrachtung unlösbarer Probleme). Die restlichen berichteten Beispiele wurden in drei Gruppen zusammengefasst und sind in der Tabelle 3 dargestellt.

Tabelle 3. Weitere Beispiele für Anwendungen von Klarträumen.

Themen Anzahl
Klartraum untersuchen
Experimente
Spiegel schauen
Reisen
48
Selbsterkenntnis
Meditation
spirituelle Erfahrung
tiefsinnige Erkenntnis
Selbstheilung
45
Interaktion mit Traumcharakteren
Verstorbene Menschen treffen
Unterhaltung
Sexuelle Interaktion
60

Diskussion

Die Ergebnisse des Online-Fragebogens spiegeln wieder, dass Klarträume sehr gezielt für bestimmte Anwendungen eingesetzt werden können und von zahlreichen Klarträumerinnen und Klarträumer auch eingesetzt werden. Dabei steht an erster Stelle der Spaß, den man in einem Klartraum erleben kann. An zweiter Stelle rangiert der therapeutische Einsatz von Klarträumen, nämlich der Überwindung von Angst- bzw. Albträumen. An dritter und vierter Stelle wird der Klartraum für das Lösen von Problemen und das Entwickeln von kreativen Ideen eingesetzt. Die Anwendung für das körperliche Üben wird von jedem fünften Befragten angegeben. In einem größeren Kontext lassen sich die gefundenen Ergebnisse gut integrieren, nämlich das Träume im Allgemeinen für viele Menschen eine Quelle von Ideen und Anregungen für das Wachleben bieten (vgl. Schredl & Erlacher, 2004).

Literatur

  • Schredl, M. & Erlacher, D. (2004). Wie Paul McCartney „Yesterday“ schrieb. Träume und Kreativität. ZI-Information aktuell, 27, 8-9.
  • Snyder, T. J., & Gackenbach, J. (1988). Individual differences associated with lucid dreaming. In J. Gackenbach & S. LaBerge (Eds.), Conscious Mind, Sleeping Brain (pp. 221-259). New York: Plenum.

Dank

Unser Dank gilt den 347 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die den Online-Fragebogen „Anwendung von Klarträumen“ ausgefüllt haben. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde dieses Mal kein Buch verlost. Für das nächste Online-Experiment wird aber wieder ein Exemplar von Stephen LaBerges Buch „Exploring the World of Lucid Dreaming“ verlost.

3. Neues Online-Experiment: Sind Traumcharaktere gute Kopfrechner?

In der Realität begegnen wir täglich den verschiedensten Menschen. Fremden und Bekannten, freundlichen Menschen, schüchternen oder aufgeschlossenen. Wir können ihnen Fragen stellen, sie berühren und von ihnen lernen. Außerdem trägt die Interaktion mit unseren Mitmenschen maßgeblich zu unserem eigenen Stimmungsbild bei. Wir wollen uns in dieser Ausgabe des „Online-Experiment: Klartraum“ der Interaktion mit Traumcharakteren widmen, ihnen Fragen stellen und herausfinden was sie mit Menschen in der Realität gemeinsam haben.

Wir wollen jedoch zunächst klein anfangen und zunächst die mathematischen Grundfertigkeiten der Traumcharaktere testen. Aus diesem Grund besteht die Aufgabe in dieser Ausgabe des „Online-Experiments: Klartraum“ darin, die Rechenleistungen von Traumpersonen zu erfassen. Dazu sollen Sie einem Traumcharakter im Klartraum bitten verschiedene Rechenaufgaben zu lösen, während Sie sich die Ergebnisse merken und nach dem Aufwachen notieren.

  • Das Online-Experiment ist abgelaufen!

4. Versuchsteilnehmer/-innen für Schlaflaborstudien gesucht!

Für verschiedene Studien an der Universität Heidelberg suchen wir Klarträumerinnen und Klarträumer, die Interesse haben, an einer Untersuchung im Schlaflabor teilzunehmen. Die Studien werden in einem Schlaflabor in Mannheim bzw. Heidelberg durchgeführt, deshalb sollten interessierte Personen möglichst im Rhein-Neckar Gebiet wohnen. Außerdem sollten Sie eine gute Traumerinnerung haben und fähig sein, möglichst gezielt Klarträume zu erleben. Falls Sie Interesse haben, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an: info@klartraum.de.

5. Impressum

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Herausgeber: Daniel Erlacher
Postanschrift: Im Neuenheimer Feld 700, 69120 Heidelberg
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