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[K]-Letter Nr. 11 (Juni 2008)

Submitted by on Juni 1, 2008 – 9:18 amNo Comment

Inhalte

1. Einleitung
2. Ergebnisse des Online-Experiments: Sind Traumcharaktere gute Kopfrechner?
3. Neues Online-Experiment: Traum-Ich, Traum-Du oder Traum-Wir?
4. Versuchsteilnehmer/-innen für Schlaflaborstudien gesucht!
5. Impressum


1. Einleitung

Liebe Leserinnen und Leser!

Herzlich Willkommen zum elften [K]-Letter der Internetseite klartraum.de. In dieser Ausgabe stellen wir ihnen die Ergebnisse unseres Traumcharakter-Experiments vor. In den vergangenen Wochen ereilten uns etliche interessante Traumberichte von engagierten Klarträumern und Klarträumerinnen, die sich an unserem Kopfrechnen-Experiment beteiligt haben. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle TeilnehmerInnen. Um die mathematischen Fähigkeiten von Traumcharakteren zu untersuchen, galt es, verschiedenen Traumbekanntschaften einfache Rechenaufgaben zu stellen. Eine Pilotstudie von Paul Tholey zeigte, dass Traumcharaktere keine guten Rechenkünstler sind, bzw. es nicht sein wollen. Wie die Traumcharakterer unserer Klarträumer/innen abgeschlossen haben, erfahren Sie weiter unten.

Auch in diesem [K]-Letter gibt es ein neues Online-Experiment, in dem es um die Verbindung zwischen Traum-Ich und Traumcharakter gehen soll. Die Aufgabe in diesem Experiment ist sehr einfach: Tragen Sie einem Traumcharakter auf, ihre Finger zu zählen bzw. deren Anzahl zu erraten und lassen Sie sich dabei überraschen, welche Antwort Sie erhalten.

Der [K]-Letter wird an 1805 Interessierte versendet und informiert vorrangig über die Online-Experimente, darüber hinaus bietet die Internetseite http://localhost generelle Informationen zum Thema Klartraum, wissenschaftliche Studienergebnisse und ein Diskussionsforum.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dieser Ausgabe des [K]-Letters!

Daniel Erlacher & Steffen Schmidt

2. Ergebnisse des Online-Experiments: Sind Traumcharaktere gute Kopfrechner?

von Steffen Schmidt

Im Traum ist es uns möglich mit anderen Traumpersonen zu interagieren. Wir können ihnen Fragen stellen, mit ihnen sprechen, oder etwas mit ihnen unternehmen. Da die Interaktion mit Mitmenschen in unserer Gesellschaft alltäglich ist, erscheint diese Erkenntnis auf den ersten Blick nicht sehr spannend. Interessant wird es erst, wenn wir uns fragen, was diese Traumcharaktere von realen Personen unterscheidet. Um dies herauszufinden müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass wir träumen, d.h. einen Klartraum erleben. Im Klartraum können wir dann Traumpersonen gezielt Fragen stellen und so herausfinden, welche Eigenschaften sie mit realen Personen teilen.

Über die maximale Anzahl an realen Personen, die in einem Traum vorkommen, kann man diskutieren. Es sind entweder null oder eine. Je nachdem ob man das Traum-Ich als Person gelten lässt. Trotzdem begegnen wir in Träumen den verschiedensten Traumcharakteren und erleben diese als seien sie real. Dass diese Charaktere jedoch nicht real sind, dessen sind wir uns im luziden Traum bewusst. Verletze ich mir im luziden Traum mein Bein, so ist es nach dem Erwachen wieder heil. Legen wir diese Tatsache unseren weiteren Überlegungen zugrunde, so hat dies zur Folge, dass wir auch unseren Traumkörper, bzw. unser Traum-Ich als nicht real ansehen müssen. Was trennt uns dann noch von den anderen, uns fremd erscheinenden Traumcharakteren? Im Grunde nichts, denn sie sind doch zwangsläufig ein Produkt unseres eigenen Gehirns. Da wir im Zustand eines Traumes keine komplexen Informationen von außen aufnehmen können, müssen sämtliche Traumcharaktere und deren Handlungen von unserem Gehirn berechnet werden, oder berechnet worden sein. Stelle ich im luziden Traum einem Traumcharakter eine Frage, so bekomme ich eine Antwort, die in jedem Fall von meinem eigenen Gehirn generiert wurde, deren Wortlaut mir zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht unbedingt bewusst ist. Ein scheinbares und zugleich reales Paradoxon.

Wir wollen uns in diesem Online-Experiment zunächst der Frage stellen, ob und mit wieviel Erfolg, Traumcharaktere mathematische Aufgaben lösen können.

Methoden

Die Datenerhebung zum Online-Experiment „Sind Traumcharaktere gute Kopfrechner“ erstreckte sich vom 13.03.08 über 9 Wochen bis zum 15.05.08. Für das Online-Experiment wurde mit einem [K]-Letter, auf der Klartraum.de Homepage, sowie in verschiedenen Foren (auch StudiVZ-Foren) geworben. Auf der Internetseite konnten Interessierte die Unterlagen für das Experiment herunterladen. Die Unterlagen umfassten eine Einführung in das Thema, Anweisungen und ein Protokollbogen. Im Anschluss wurde ein Fragebogen online ausgefüllt. Es wurde zwischen zwei Anweisungen unterschieden. Dazu wurden die Teilnehmer nach dem Anfangsbuchstaben ihres Familiennamens in zwei Gruppen geteilt. A-L und M-Z. Für die Teilnahme an dem Online-Experiment sollten die Teilnehmenden im Klartraum folgende Punkte beachten (M-Z in eckigen Klammern):

Wenn Sie einen Klartraum erleben, dann sprechen Sie eine beliebige, ihnen freundlich gesinnte Person an und fragen sie, ob sie kurz Zeit hat, um ihnen beim Rechnen zu helfen. Sie können das Gespräch auch direkt mit der ersten Frage beginnen. Stellen Sie der Person zunächst die Mathematikaufgabe: „3 + 4“ [4 x 2]. Merken Sie sich das Ergebnis und stellen der Person nun die zweite Rechenaufgabe: „18 – 6“ [15 / 3]. Warten Sie erneut das Ergebnis ab und entscheiden Sie, ob es sinnvoll ist, die Person noch schwierigere Aufgaben (nur addieren und subtrahieren [nur multiplizieren und dividieren]) zu stellen (beispielsweise: “56 – 14“[13 x 11]). Es ist nicht vorgegeben ob die Traumperson Stift und Papier oder einen Taschenrechner benutzt. Bedanken Sie sich für die Mitarbeit und wecken Sie sich anschließend aus dem Klartraum. Nach dem Erwachen notieren Sie zuerst die Antworten, später den Traumbericht auf ihrem Protokollbogen. Sie können das Experiment auch gerne in weiteren Klarträumen mit verschiedenen Traumpersonen durchführen. Füllen Sie dazu den Bogen bitte mehrmals aus.

An dem Online-Experiment haben insgesamt 13 Interessierte Klarträumer (3 weiblich und 10 männlich) im Alter von 18 bis 42 Jahren (mittleres Alter: 29 Jahre) teilgenommen. Im Schnitt gaben die Teilnehmer an, dass sie sich an 5 Träume pro Woche (± 2,4) erinnern. Die Klartraumhäufigkeit wurde mit 3,9 Klarträume pro Monat (± 3,6) angegeben. 10 der 13 Teilnehmende waren als häufige Klarträumer (Häufigkeit mehr als einen Klartraum pro Monat) nach der Terminologie von Snyder und Gackenbach (1988) einzustufen. Zehn Teilnehmer führten das Experiment einmal durch, eine Person dreimal, eine viermal und eine fünfmal. Für die folgende Auswertung werden die Resultate der eingegangen Protokollbögen (n=19) dargestellt.

Ergebnisse

Es gingen 12 Traumberichte der M-Z-Gruppe (multiplizieren und dividieren) und 7 der A-L-Gruppe (Addieren und subtrahieren) ein. Insgesamt wurden 24 verschiedenen Traumcharakteren 50 Rechnungen gestellt. Dabei war etwa ein Drittel der erhaltenen Antworten korrekt. Die folgende Abbildung gibt eine Übersicht über die Qualität der Antworten

Abbildung 1. Anzahl der gestellten Rechnenaufgaben und deren Ergebnisse
Abbildung 1

Die Kategorie „Nachhaken notwendig“ zeigt, dass viele Traumcharaktere, mit einer solchen Aufgabe konfrontiert, zunächst überfordert reagieren. Das folgende Traumbeispiel fällt in diese Kategorie.

„Traumbeispiel – Nachhaken notwendig: Ich wurde klar, als ich mit Marco [geändert] redete. Er sagte etwas über gute Kumpels sein geht nicht, da wir versch. Typen mit versch. Interessen sind. Dann noch etwas und ich antwortete darauf, dass es komisch ist, dass er so oft ganz selbstverständlich Dinge sagt, auf die ich selber nicht kommen würde. Und vor allem auch noch wenn ich träume. Wir diskutieren kurz über Träume und dass all die Gedanken, die er äußert doch eigtl. von mir sind. Dann stelle ich eine Rechenaufgabe 2×5. Keiner kann antworten. 6×6 an Alex D. Keine Antwort. Die Szene verändert sich: Ein Geburtstag immer noch in unserem Wohnzimmer. Will den Leuten rechnen beibringen. Sage ihnen sie sollen an den Fingern abzählen 6×5. Keiner kann es. Verliere die Klarheit, ein langer Traum folgt Werde wieder klar, als ich am Ende des Traums mit ein paar Kindern und einer Freundin (die anscheinend auf sie aufpasst) irgendwo herumstehe. Ein paar Kinder sitzen auf einer Betonerhöhung. Stelle einige Aufgaben. Keine Lösungen. Helfe beim Rechnen indem ich ‘2 mal 5 ist 5 plus 5 gleich 10′ vorsage. Wechsel dann zu Plus/Minus: ’26-4′. Nichts. ’30-5′. Nichts. Helfe wieder: ‘Okay alle zusammen: -zeige 5 Finger- 29-28-27-26-25-24′ nehme jedes Mal einen Finger weg. Denke mir okay den Fehler bemerken die nicht, blicken das sowieso nicht. Da sagt die Freundin: ’30 Minus 5 ist 25′ Ich gratuliere ihr und sage dass das wahrscheinlich noch nie jemand geschafft hat. Plötzlich fällt mir auf dass mein Geldbeutel weg ist. Ich suche ihn und finde ihn leer. Ärgere mich so, dass ich aufwachen will. Wache auf.“

In einem anderen Traumbeispiel für die Kategorie „keine Antwort“ läuft die befragte Person einfach davon, in einem anderen beginnt sie ohne ersichtlichen Grund zu weinen. Es hat den Anschein, dass eine intensive Beschäftigung mit den Traumpersonen meist zu qualitativ besseren Antworten führt, so wie es das obige Traumbeispiel zeigt. Spontane Traumcharakterbefragungen führen in vielen Fällen zu falschen oder keinen Ergebnissen.

Trotz der relativ bescheidenen Rechenkünste unserer Traumcharaktere sind einige der 50 Antworten sehr interessant. In zwei Fällen unterschieden sich die vom Traumcharakter genannten Ergebnisse von denen des Traum-Ichs und waren korrekt. In einem Fall stellte das Traum-Ich die Aufgabe „15 / 3″, und dachte das Ergebnis sei 3, da es in einem anderen Traum die Rechenaufgabe „15 / 5″ gestellt hatte. Unbehelligt davon gab der Traumcharakter, in diesem Fall der Bruder, das richtige Ergebnis: „5“. Im anderen Beispiel kam das Traum-Ich voreilig zum Schluss, „66 / 6″ sei „6“. Der Traumcharakter klärte auf: „11“ ist das richtige Ergebnis. Zwei der genannten Ergebnisse überschritten die von Tholey genannte 20er-Hürde. Die beiden Rechnungen „9 x 9 = 81″ und „30 – 5 = 25″ wurden unabhängig voneinander von verschiedenen Traumcharakteren in verschiedenen Träumen, verschiedener Klarträumer, korrekt ausgeführt.

Die vom Schwierigkeitsgrad her attraktivsten Ergebnisse lauteten „9 x 9 = 81″, „30 – 5 = 25″ und „66 / 6 = 11″. Auch wenn keines dieser Ergebnisse für das Traum-Ich eine neue Erkenntnis darstellt, wirft die Tatsache, dass Traumcharaktere durchaus unterschiedliche Rechenleistungen zeigen, etliche weitere Fragen auf. In einem Traumbeispiel erinnerte sich ein Traumcharakter daran, schoneinmal Rechnungen durchgeführt zu haben. Es könnte also durchaus möglich sein, Traumcharaktere in gewissem Maße zu trainieren, damit sie in zukünftigen Träumen bessere Ergebnisse hervorbringen. Da jedoch nur wenige Ergebnisse mit wiederkehrenden Traumcharakteren vorliegen, kann nicht festgehalten werden, ob die Rechenleistungen von Klartraum zu Klartraum, von Traum-Ich zu Traum-Ich, oder von Traumcharakter zu Traumcharakter variieren.

Diskussion

Die Auswertung der Traumberichte ergab, dass spontan befragte Traumcharaktere keine großen Rechenkünstler sind. Zum Einen waren nur 36% der Ergebnisse korrekt, zum Anderen überschritten keine der Ergebnisse das Grundschulniveau. Wenngleich dieses Ergebnis von Tholey in seinem Artikel „Haben Traumgestalten ein eigenes Bewusstsein“ vorausgesagt wurde, klingt es spontan nicht unbedingt logisch. Warum sollte man bei Traumcharakteren nicht zumindest die gleichen kognitiven Fähigkeiten erwarten dürfen, wie sie das Traum-ich aufweist? Es existieren momentan keine Studie, aus der hervorgeht, bis zu welchem Grad das Traum-Ich an die kognitiven Fähigkeiten der Träumenden Person im Wachzustand anknüpfen kann. D.h. zu welchen maximalen Rechenleistungen wir im Traum fähig sind. Wie oben bereits erwähnt, können während eines Traums keine komplexen Informationen von außen aufgenommen werden. Tritt ein Traumcharakter in einem Traum auf und greift, beispielsweise in Form eines gesprochenen Wortes oder Satzes, in die Handlung ein, so simuliert er damit ein Bewusstsein. Diese Simulation ist in vielen Fällen so perfekt, dass die Aktionen oder in unserem Fall: Antworten, vom Traum-Ich nicht vorhergesagt werden können. In diesem Experiment war dies bei den Aufgaben der Fall, in denen der Traumcharakter das Traum-Ich verbesserte. Diese Arbeitsbereich-Verdopplung unseres Gehirns, äußert sich unweigerlich in Doppelaufgabenkosten, die die Leistungen in den Teilaufgaben senken. In weiteren Experimenten bleibt zu prüfen, ob dies der, oder ein, Grund für die schlechten Rechenleistungen der Traumcharaktere sein könnte. Das Phänomen, dass sich Traumcharaktere teilweise an vorangegangene Träume erinnern (vgl. Tholey, 1985), mag hier von Nutzen sein. Es ist nicht auszuschließen, dass es bei wiederholtem Rechnen zu Tainingseffekten unter den Traumcharakteren kommt. Wer also bisher Spass daran hatte, seinen Traumbekanntschaften Rechenaufgaben zu stellen, darf dies gerne auch weiterhin tun und uns im Anschluss davon berichten.

Literatur

  • Tholey, P. (1981). Empirische Untersuchungen über Klarträume. Gestalt Theory, 3, 21-62.
  • Tholey, P. (1985) Haben Traumgestalten ein eigenes Bewusstsein? Gestalt Theory, 7, 29-46.

Dank

Unser Dank gilt den Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Rhetor, Don Rinatos, Ennoinzichprdaktschens, Laura, Stefan Becker, Eskarina, Mischa85 und natürlich auch den anonymen Teilnehmern, die hier nicht genannt wurden.

Der Gewinner des Buchs „Exploring the world of lucid dreaming“ von Stephen LaBerge ist Micha85 herzlichen Glückwunsch und viel Spass damit.

3. Neues Online-Experiment: Traum-Ich, Traum-Du oder Traum-Wir?

Mit dem neuen Experiment wollen wir uns der Frage annähern, ob der Traumcharakter Zugang zum „Arbeitsbereich“ des Traum-Ichs hat, oder ob dieser völlig autonom generiert wird. Tholey führt für diese Möglichkeit verschiedene Krankheitsbilder auf (z.B. Persönlichkeitsspaltung), die nahelegen, dass ein einzelnes Gehirn durchaus in der Lage ist, mehrere eigenständige Persönlichkeiten zu formen. In dieser Ausgabe des „Online-Experiments: Klartraum“ wollen wir herausfinden, ob es den Traumcharakteren möglich ist, auf das Wissen des Traum-Ichs zurückzugreifen, indem sie eine vom Traum-Ich vorgegebene Zahl erraten. Die Ergebnisse könnten zu Rückschlüsse auf die Art der Verbindung zwischen Traumcha-rakter und Traum-Ich führen.

  • Das Online-Experiment ist abgelaufen!

4. Versuchsteilnehmer/-innen für Schlaflaborstudien gesucht!

Für verschiedene Studien an der Universität Heidelberg suchen wir Klarträumerinnen und Klarträumer, die Interesse haben, an einer Untersuchung im Schlaflabor teilzunehmen. Die Studien werden in einem Schlaflabor in Mannheim bzw. Heidelberg durchgeführt, deshalb sollten interessierte Personen möglichst im Rhein-Neckar Gebiet wohnen. Außerdem sollten Sie eine gute Traumerinnerung haben und fähig sein, möglichst gezielt Klarträume zu erleben. Falls Sie Interesse haben, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an: info@klartraum.de.

5. Impressum

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Bild: Mathebuch „Stochastik“ (Erlacher)

Mathe

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