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Der aktuelle [K]-Letter Nr. 13

Submitted by on August 13, 2009 – 3:23 pmNo Comment

Inhalte

1. Einleitung
2. Ergebnisse des Online-Fragebogens: Klartraum und seelische Gesundheit
3. Neues Online-Experiment: Kitzel mich!
4. Online-Fragebogen: Klartraum vs. normaler Traum
5. Kurzfilm “Die Kunst des Träumens” von Amon Barth
6. Impressum


1. Einleitung

Liebe Leserinnen und Leser!

Herzlich Willkommen zum dreizehnten [K]-Letter der Internetseite klartraum.de. Lange Zeit gab es keine neuen Informationen über klartraum.de. Das hatte zwei Gründe: Erstens, habe ich versucht die Homepage neu zu gestalten und dabei auch das Content Managment System ausgetauscht. Jetzt läuft klartraum.de über WordPress. Zweitens, die Mailingliste wurde ebenfalls durch ein neues System ersetzt, so dass jetzt der Newsletter über eine Mailingliste der Universität Heidelberg läuft. Dies erleichtert mir die Verwaltung des Newsletter ungemein. Neben den beiden genannten Punkten hatte ich auch einfach viel mit meinem eigentlichen Job hier an der Universität zu tun.

In diesem Newsletter gibt es dafür einiges an Inhalt. Zunächst gibt es einen Bericht über einen Online-Fragebogen, der vor ungefähr zwei Jahren hier gelaufen ist. In dem Fragebogen ging es um Klarträume und seelische Gesundheit. Janina Girzig, die ihre Diplomarbeit darüber geschrieben hat, berichtet in einer kurzen Zusammenfassung über die wesentliche Erkenntnisse dieser Arbeit. Zudem haben wir zwei Online-Experimente am Laufen. In dem ersten Experiment geht es um die Frage, wie kitzlig man in Klarträumen ist. Das zweite Experiment ist mal wieder ein Online-Fragebogen, in dem es um die Unterschiede zwischen Klarträume und normale Träume geht. Schließlich gibt es noch einen Kurzfilm über das Thema Klartraum von Amon Barth.

Der [K]-Letter wird an ca. 2000 Interessierte versendet und informiert vorrangig über die Online-Experimente, darüber hinaus bietet die Internetseite http://localhost generelle Informationen zum Thema Klartraum, wissenschaftliche Studienergebnisse und ein Diskussionsforum.

Viel Spass beim Lesen des dreizehnten K-Letters

Daniel Erlacher

2. Ergebnisse des Online-Fragebogens: Klartraum und seelische Gesundheit

von Janine Girzig

„Luzides Träumen und seine Bedeutung für die seelische Gesundheit. Eine empirische Studie“ – so lautet nun der Titel meiner fertig gestellten Diplomarbeit, die im Sommer 2007 hier auf „klartraum.de“ ihren Anfang nahm. 532 Personen füllten derzeit einen Online-Fragebogen aus, mit der Bezeichnung: „Diplomarbeitsstudie zum Klarträumen“; und weitere 75 Personen beantworteten einen vergleichbaren Papier-Fragebogen, so dass ich schließlich über 600 Datensätze zur Verfügung hatte. Meine Absicht bestand nun darin, viele verschiedene Aspekte des Klarträumens in ihrer Bedeutung für die seelische Gesundheit der Praktizierenden zu untersuchen, wie die Häufigkeit erinnerter Klarträume, die Fähigkeiten und Verhaltensweisen in Klarträumen.

Den Ausgangspunkt meiner Fragen bildete die Tatsache, dass das Klarträumen seit mehr als 2000 Jahren von tibetischen Buddhisten als ein möglicher Weg zu ewiger Glückseeligkeit und vollkommener Gesundheit genutzt wird. Es geht auf diesem Weg darum, das dualistische Alltagsbewusstsein, das Ich, als „den Baumeister der Welt“ zu durchschauen – Schritt für Schritt – und sich auf diese Weise von allen Formen des Leidens zu befreien. Denn das grundsätzliche Hinterfragen der alltäglichen Normen gilt als ein Zeichen des Erwachens aus dem Traum – und die Methode, die sich hier in ganz besonderem Maße eignet, ist das Erwachen im Traum, mit anderen Worten: der Klartraum. Doch lauern hierbei ebenfalls eine Menge Gefahren, welche die seelische Gesundheit des Praktizierenden und die seiner Umwelt schwer beeinträchtigen können! In den Schriften zum Traum-Yoga, in denen die Buddhisten den Weg zu vollkommener Gesundheit mit Hilfe des Klarträumens beschreiben, wird immer wieder ausdrücklich darauf verwiesen.

Vollkommen gesund kann demnach nur werden, wer alle Aspekte des Menschseins in sein Selbstbild integriert – also derjenige, der alle möglichen gut und vor allem böse erscheinenden Verhaltensweisen als Teile seiner selbst erkennt und akzeptiert, ja sie sogar zu lieben lernt! Auf dem Weg des Ganz – und Heil-Werdens wächst dann nicht nur das Vertrauen, in der Welt der Materie – als Mensch hier auf der Erde – angenommen und geliebt zu sein, sondern auch das Vertrauen, von einem „größeren Ganzen“ getragen zu werden, von etwas, das man mit Worten nicht mehr erklären kann.

In meiner Diplomarbeit habe ich versucht, genau diese Aspekte der seelischen Gesundheit zu erfassen und mit verschiedenen Klartraumphänomenen in Beziehung zu setzen. Alle Studienteilnehmer wurden daher gebeten, den Grad ihrer Zustimmung hinsichtlich verschiedener Aussagen zu ihren „Gedanken, Gefühlen und Einstellungen“ anzugeben…

3. Neues Online-Experiment: Kitzel mich!

von Jennifer Windt und Bigna Lenggenhager

In dieser Ausgabe des „Online-Experiments: Klartraum“ geht es um die Frage, ob wir im Traum kitzlig sind und ob wir uns sogar selbst kitzeln können. Die Alltagspsychologie lehrt, dass ein fester Kniff in den Arm die Frage klären kann, ob man gerade träumt oder wacht. Wenn der Kniff weh tut, ist man mit ziemlicher Sicherheit wach – wenn nicht, sollte man sich dagegen ernsthaft fragen, ob man gerade träumt. Dieselbe Frage könnte man auch in Bezug auf das Kitzeln stellen: Ist man im Traum überhaupt kitzlig? Und falls nicht, könnte man dann das Kitzeln nicht einfach als Test benutzen, ob man gerade träumt oder wacht? Immerhin wäre dies viel lustiger als die Sache mit dem Kneifen.

4. Online-Fragebogen: Klartraum vs. normaler Traum

von Ursula Voss

Für diese Ausgabe des „Online-Experiments: Klartraum“ haben wir mal wieder einen Fragebogen vorbereitet. Auch dieses Mal steckt hinter dem Fragebogen eine Forschungskooperation; in diesem Fall mit Frau Voss von der Universität Bonn. Ziel der Studie ist es, näheres über die charakteristischen Eigenschaften von Klarträumen im Gegensatz zu Trübträumen (normalen Träumen) herauszufinden. Um an der Studie teilzunehmen, folgen Sie einfach dem Link, dort erfahren Sie mehr über die Fragebogenstudie:

5. Kurzfilm “Die Kunst des Träumens” von Amon Barth

Am 9. April waren Amon, Sascha und Marius bei mir am Sportinstitut in Heidelberg. Amon hatte mich vor längerer Zeit angefragt, ob ich für seinen Abschlußfilm über luzide Träume mitarbeiten könnte. Das Projekt klang interessant und Amon sympathisch und ambitioniert. Also entstand an diesem Donnerstag ein Teil des nachfolgenden Abschlussfilms.

6. Impressum

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie den Newsletter auf klartraum.de abonniert oder an einem „Online-Experiment: Klartraum“ teilgenommen haben. Falls Sie den klartraum.de-Newsletter abbestellen möchten, dann folgen Sie den Anweisungen im zugesendeten Newsletter.

Herausgeber: Daniel Erlacher
Postanschrift: Im Neuenheimer Feld 700, 69120 Heidelberg
E-Mail: info@klartraum.de
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amonbarth

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